über mich

Wie alles begann: Die ersten Schritte in der Fotografie

Schon in meiner Kindheit und Jugend habe ich gerne fotografiert. Am Anfang natürlich auf analogem Film mit irgendeiner Knips-Kamera von Photo Porst oder so. Besonders in Urlauben kam die Kamera zum Einsatz, damals hatten meine Mama und mein Papa ebenfalls ihre Fotoapparate dabei, um die vielen schönen Momente festzuhalten. Besonders die Spiegelreflexkamera meines Vaters hatte es mir immer angetan. Mit den drei Festbrennweiten machte er Dias während meine Mutter und ich auf Negativfilm fotografierten. Manchmal lieh mein Papa mir seine Kamera und ich durfte den schweren Auslöseknopf drücken und den Film mit dem massiven Hebel weitertransportieren. Ich erinnere mich noch gut an den kleinen Zeiger an der rechten Seite des Sucherbildes, der die „richtige“ Belichtung anzeigte, sodass man die Werte für Blende und Zeit übertragen konnte.

Jugendzeit: Die ersten Porträts

Irgendwann mit 14 oder 15 Jahren habe ich mir von meinem Ersparten dann eine eigene analoge Spiegelreflexkamera gekauft. Ich weiß nicht mehr wie und warum, aber irgendwie bin ich bei Canon gelandet und habe mich für die EOS 100 entschieden. Ich erinnere mich nur noch, dass ich ein 70-300mm Telezoomobjektiv hatte, die andere Brennweite weiß ich leider nicht mehr.

Mit der Kamera fotografierte ich weiterhin in Urlauben, begann aber auch die ersten Porträts von Mitschülerinnen, Freunden und Freundinnen aufzunehmen. Wenn ich noch mal alte Fotos aus der Zeit finde, lade ich hier vielleicht ein oder zwei hoch. Auf dem Dachboden baute ich ein improvisiertes Fotostudio mit 500Watt-Baustellenstrahlern, Styroporreflektoren sowie weißem und schwarzem Hintergrund aus Bettlaken bzw. Teichfolie.

Etwas später war ich der festen Überzeugung, dass ich auch eine Mittelformatkamera bräuchte. Also kaufte ich mir einen osteuropäischen Nachbau und fotografierte fortan meist im Format 6×6 cm. Ein durchaus interessantes Seitenverhältnis, könnte ich gelegentlich wieder einsetzen… Die Filme entwickelte ich im eigenen Labor im Keller, wo auch mein Vergrößerer stand und ich die Bilder belichtete. Zu der Zeit fotografierte ich sowohl im Kleinbild- als auch im Mittelformat ausschließlich Schwarz-Weiß.

Übergangsjahre: Die Digitalkameras sind da

Und dann kamen die Digitalkameras in mein Leben. Zunächst begleitete mich eine Pentax Optio S in diverse Urlaube und zu vielen anderen Gelegenheiten. Die Kamera war klein, man hatte sie immer irgendwie dabei und ich machte viele, sehr viele Fotos mit ihr. Ich hatte nicht besonders hohe Ansprüche an die optische Qualität, die aber auch für Ausdrucke absolut in Ordnung war.

Ein paar Jahre später wollte ich dann doch wieder das Gefühl einer richtigen Kamera haben und machte den Fehler, mich schlussendlich doch nicht für eine richtige zu entscheiden. Ich kaufte mir eine sog. Bridge-Kamera von Panasonic, genauer eine Lumix DMC-FZ50. Die sah aus wie eine digitale Spiegelreflexkamera, allerdings konnte man die Objektive nicht wechseln und es war eine spiegellose Kamera.

Die Lumix war eigentlich ok, aber als ich die Bilder von einer größere Reise in den Osten Kanadas in Ruhe sichtete, war ich mit der Qualität nicht zufrieden. So beschäftigte ich mich in der Folgezeit mit der Frage, welche Kamera es denn als nächstes werden sollte.

Heute

Ich habe mich dann für eine Canon EOS 70D entschieden. Canon, denn die Handhabung kannte ich ja schon und war damals sehr zufrieden mit der analogen EOS 100. Am liebsten fotografiere ich mit einem 35mm 1,4 von Sigma.

Neben Landschaften ist der Bereich People/ Porträt-Fotografie ganz stark in den Fokus gerückt und mittlerweile mache ich überwiegend Aufnahmen von Menschen. Dafür nutze ich entweder „mein“ Fotostudio oder gehe nach draußen.